Referenzen - Empfehlungen von Lehrerinnen und Lehrern

Zur Durchführung des Patenprojektes „Ich – Du – Wir – Ohne Gewalt ® “ mit Jugendlichen

M. Günter, Schulleiterin der Gemeinschaftsgrundschule Kronenberg Aachen

Ich – Du – Wir – Ohne Gewalt ® | Renate Schmitz-Gebel - Kinder-Selbstportraits

„Ich setzte große Erwartungen in das neue Projekt, weil ich von der Idee der Zusammenarbeit Grund- und Hauptschule begeistert war. Ich hoffte, dass so ein enger Kontakt entstand, dass beide Gruppen voneinander lernen und profitieren konnten. Im Rückblick haben sich meine Erwartungen mehr als erfüllt.“

N. Koll, Schulleiter der Städtischen Gemeinschaftshauptschule Kronenberg Aachen

„Das Projekt „Ich – Du – Wir – Ohne Gewalt ®“ hat unseren Schülerinnen und Schülern der 10ten Klasse nicht nur viel Freude bereitet, sondern auch wesentlich zu ihrer persönlichen Weiterentwicklung beigetragen. Für beide Gruppen stellte diese Zusammenarbeit eine effektive Form der Gewaltprävention dar, verbunden mit einer Stärkung des Selbstbewusstseins jedes einzelnen. Dass sowohl bei den Grundschülern als auch bei den Hauptschülern der ganze Mensch angesprochen und gefordert wurde, hat dieses Projekt besonders ausgezeichnet. Schüler mit Migrationshintergrund hatten hier die gleichen Chancen zur Entfaltung wie alle anderen.
Im letzten Schuljahr bildeten diese Erfahrungen für die Schülerinnen und Schüler einen weiteren wichtigen Baustein auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Steigerung von Selbstwert und Selbsterfahrung zeigen Auswirkungen auf den unterschiedlichsten Ebenen, von der Bewerbung um eine Ausbildungsstelle bis hin zum verantwortlichen Handeln in Freundeskreis oder Familie.
Über die persönlichen Fortschritte für alle Schülerinnen und Schüler hinaus hat dieses Projekt auch den Kooperationsgedanken zwischen den beiden Schulen und Schulformen wesentlich gefördert. Wir freuen uns auf eine Fortführung dieser Zusammenarbeit und können diesen Weg nachdrücklich zur Nachahmung empfehlen.“

M. Keller, Schulleiterin der Katholischen Grundschule Passstraße Aachen

Ich – Du – Wir – Ohne Gewalt ® | Renate Schmitz-Gebel - aufmerksame Kinder

„Unsere Grundschülerinnen und –schüler waren sehr begeistert von den Jugendlichen aus der Hauptschule. Durch das selbstsichere und freundliche Auftreten zeigten die Jugendlichen, dass sie ein gutes Vorbild für Kinder sein können. Ich würde mich freuen, wenn dieses beispielhafte peer-tutoring mehr Raum in unserer Schule einnehmen könnte. Es wäre wünschenswert, diese Arbeit kontinuierlich fortzusetzen und die Erprobung des Paten-Modells von „Ich – Du – Wir – Ohne Gewalt ®“ auf andere Systeme zu übertragen. Jugendliche aus der benachbarten Schule und Frau Schmitz heißen wir auch in Zukunft bei uns sehr herzlich willkommen.“

M. Paul und A. Wahl, Schulleitung der Ganztagshauptschule Aretzstraße Aachen

„Das Projekt ist im Schulprogramm fest installiert für die 5. Schuljahre. Die Bausteine sind so aufgebaut, dass sehr schülergerecht und handlungsorientiert zum Thema Gewalt gearbeitet wird. Ein besonderer Vorteil des Projektes liegt darin, dass die Vorgehensweise so gut erklärt ist, dass Schüler aus den 10. Klassen das Projekt als Moderatoren planen und durchführen können. Durch das Projekt wird das Klima in der Schule verbessert und neben anderen Deeskalationsansätzen werden wir als Schulleitung dieses Projekt immer befürworten.“

B. Bartz, Stellvertretende Schulleiterin des Städtischen Gymnasiums St. Leonhard, Aachen

„Insgesamt war die Durchführung des Projektes ein voller Erfolg:
Die Schüler und Schülerinnen der Lernbehinderten-Schule konnten in interessanten Unterrichtsstunden mit älteren Schülerinnen und Schülern Ohne-Gewalt-Erfahrungen sammeln.

Ich – Du – Wir – Ohne Gewalt ® | Renate Schmitz-Gebel - Kinder und Jugendliche - Klatsch-Spiel gegen Gewalt

Für die Schüler und Schülerinnen des Leistungskurses ergab sich die Möglichkeit, sich für Gewaltfreiheit zu engagieren und theoretisch erworbenes Wissen durch praktisches Tun zu erweitern.
Beide Schülergruppen empfanden die Begegnung mit jungen Menschen aus einem jeweils anderen gesellschaftlichen Kontext für sich bereichernd.
Die älteren Schüler waren beeindruckt von der Offenheit der Kinder; sie betonten vor allem, dass Vorurteile abgebaut werden konnten.
Nicht zuletzt ergab sich für die älteren Schüler durch das Ausprobieren der Lehrerrolle eine Möglichkeit der Berufsorientierung; sicherlich können unsere Schüler auch die erworbenen Qualifikationen, die ihnen mit einer Urkunde bescheinigt werden konnten, beruflich nutzen.
Deshalb wollen wir gern bei Gelegenheit das Projekt noch einmal in ähnlicher Konstellation durchführen und entstandene Kontakte nutzen bzw. ausbauen."

Dr. W. Kaiser, Schulleiter der Gesamtschule Wuppertal-Vohwinkel

„Mit der Auszeichnung und dem lobenden Vermerk auf dem Zeugnis haben die beteiligten Jugendlichen sehr zu Recht einen zusätzlichen Qualifikationsnachweis erworben, mit dem sie sich aus der Masse von Bewerbern hervorheben werden. Sie können damit ein besonderes Engagement in einem begrüßenswerten Kontext nachweisen, das ihnen hoffentlich viele Türen auf dem Ausbildungsmarkt öffnen wird. Gerade für benachteiligte Jugendliche und für Jugendliche mit Migrationshintergrund ist dies von besonderer Wichtigkeit und stellt aus meiner Sicht eine geeignete Fördermaßnahme für einen aussichtsreichen Einstieg in eine Berufsausbildung dar.

Ich unterstütze dieses aus meiner Sicht sehr sinnvolle Projekt auch in Zukunft gern als Schulleiter und kann es anderen Schulen aufgrund er guten Erfahrungen an unserer Schule sehr empfehlen.“

M. Ernst, Leiter des Schulamtes der Stadt Aachen

„In einer Gesellschaft, in der Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammen leben, werden Brücken der Verständigung dringend benötigt. Eine solche Brücke ist für mich das Projekt „Ich – Du – Wir – Ohne Gewalt ®“. Es schafft im Bereich Schule tragfähige Verbindungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Schulformen und bietet damit Aus-Wege aus der Gewalt.

Ich – Du – Wir – Ohne Gewalt ® | Renate Schmitz-Gebel - Ton-Hände gegen Gewalt

Es hinterlässt bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine langfristig positive Einstellung zu Vielfalt und gewaltfreien Konfliktlösungsmöglichkeiten. Besonders beeindruckt mich an der geleisteten Arbeit, dass gerade benachteiligte Jugendliche hierbei zu selbstverantwortlichem Handeln motiviert werden und als Vorbild für jüngere Kinder wirken konnten. Damit haben sie ihre Chancen für einen Start in eine erfolgreiche Berufsausbildung enorm erhöht. Aufgrund der überaus positiven Erfahrungswerte, die mit dem Projekt in etlichen Aachener Schulen über Jahre hinweg gemacht worden sind, kann ich Verantwortlichen in anderen Städten das Konzept als hervorragendes Praxisbeispiel aus voller Überzeugung empfehlen.“

Prof. Dr. M. Genenger-Stricker, Katholische Fachhochschule für Soziale Arbeit, Aachen

Ich – Du – Wir – Ohne Gewalt ® | Renate Schmitz-Gebel - Ton-Hände gegen Gewalt

„Ich habe das Projektmodul „Ich – Du – Wir – Ohne Gewalt ®“ im Rahmen eines Seminars an unserer Hochschule für Soziale Arbeit kennengelernt.

Es besticht durch seine Klarheit und durch seine vielfältigen Transfermöglichkeiten in unterschiedliche Bereiche Sozialer Arbeit. Dieser präventive Ansatz ist ein überzeugender Beitrag zum interkulturellen Lernen bzw. zum Erwerb interkultureller Kompetenzen, da er sowohl einheimische als auch zugewanderte Kinder und Jugendliche anspricht, den Einsatz von MultiplikatorInnen ermöglicht, Veränderungen auf verschiedenen Ebenen in den Blick nimmt sowie ressourcenorientiert und partizipativ ausgerichtet ist.“

R. Schmidt, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

„Das von Ihnen geleitete und entwickelte Teilmodul „Ich – Du – Wir – Ohne Gewalt ®“ im Rahmen des Xenosprojektes „Der Vielfalt eine Chance“ gefällt mir sehr gut.“

Prof. Dr. G. Auernheimer, Seminar für Pädagogik und Forschungsstelle für interkulturelle Studien der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln

Ich – Du – Wir – Ohne Gewalt ® | Renate Schmitz-Gebel - Ton-Hand gegen Gewalt

„Innovativ an Modul 6 ist nicht nur die Idee, Schüler der Sekundarstufe als Multiplikatoren für die Arbeit mit Kindern der Primarstufe zu schulen, was eine entsprechende Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer einschloss, sondern auch die methodische Anlage. Die im Bericht zitierten Urteile von jungen Teilnehmer/innen erwecken den Eindruck, dass es hier in erstaunlichem Maß gelungen ist, das Engagement von Jugendlichen zu wecken.“