Aus-Wege aus der Gewalt durch Bilder und Bücher

Interkulturelle Gewaltprävention mit Bilderbüchern in Kindertageseinrichtungen

Eintägige Fortbildung (bei Interesse auch als mehrstufige Fortbildungsreihe weiter ausbaubar)

Exemplarische Ausschreibung

Gewalt breitet sich mehr aus und beginnt immer früher, auch schon im Kindergarten. Häufig resultiert Gewalt aus Sprachlosigkeit und Spracharmut, oder sie wurzelt in einer verachtenden und diskriminierenden Sprache. Zuerst wird mit Sprache zugeschlagen, später mit Fäusten.

Doch es gibt Wege, um Gewalt vorzubeugen und Aus-Wege aus Konflikten zu finden. Kinderliteratur und ihr Einsatz im Kindergarten kann hier unterstützend wirksam werden, um:

  • • den Umgang und die Freude an Sprache allgemein zu fördern
  • • den Gebrauch der deutschen Sprache zu festigen und zu verbessern.
  • • Mehrsprachigkeit als Ressource von Kindern, Eltern und ErzieherInnen mit Migrationshintergrund konstruktiv zu nutzen
  • • Bildsprache als neue Möglichkeit der Verständigung im interkulturellen Alltag zu erfahren
  • • Kreativität und Geschichtenerfinden als Alternative von passivem Medienkonsum zu erproben
  • • eigene Konfliktlösungsmöglichkeiten zu erfinden und zu entdecken
  • • Verständigung voranzutreiben und damit langfristig Gewalt vorzubeugen.
Ich Du Wir - Ohne Gewalt - Renate Schmitz-Gebel

Diese Fortbildung bietet Einblick in unterschiedliche Bilderbücher zum Thema und deren praktische Einsatzmöglichkeiten, sowohl für den Kindertagesstättenalltag als auch für die Elternarbeit in interkulturellen Zusammenhängen.

Wir werden an diesem Tag gemeinsam erarbeiten, was Gewalt überhaupt ist, wo sie anfängt und wie wir ihr begegnen können. Dazu werden wir einige ausgewählte Geschichten in Bilderbüchern kennen lernen und selber weiter entwickeln. Mit viel Spaß an Sprache und Geschichten werden wir spielerisch in den Umgang mit Konflikten hineinschnuppern und viele Möglichkeiten zu Konfliktbearbeitung erfinden.

Der hier erprobte methodische Zugang kann nach dem Besuch der Fortbildung direkt in der Arbeit sowohl mit Kindern als auch mit Eltern eingesetzt werden. Eine Weitergabe an die Kollegen und Kolleginnen in der Einrichtung ist ebenfalls möglich und wünschenswert.

Hinweis: Die Referentin ist gerne auf Nachfrage bereit, in einzelnen Einrichtungen beratend tätig zu werden für vertiefende kollegiumsinterne Fortbildungen oder konkrete Angebote im Bereich der interkulturellen Gewaltprävention und Sprachförderung mit Kindern und Eltern.