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Ich Du Wir - Ohne Gewalt - Renate Schmitz-Gebel

„Blöder Affe“ - „Dumme Kuh“
Gewalt in der Sprache und was wir dagegen tun können
Fortbildung für pädagogische Mitarbeiter/innen in städtischen Einrichtungen für Kinder

Gewalt breitet sich mehr aus und beginnt immer früher, auch schon im Kindergarten. Häufig resultiert Gewalt aus Sprachlosigkeit oder sie wurzelt in einer verachtenden und diskriminierenden Sprache. Zuerst wird mit Sprache zugeschlagen, später mit Fäusten.

Nach einer britischen Studie kann ständiges Hänseln bei Kindern sogar schlimmere psychische Folgen nach sich ziehen als körperliche Gewalt.

Die Reaktionen auf die Gewaltbereitschaft von Kindern treffen bei Erziehenden oft auf Entsetzen und Hilflosigkeit.

Doch es gibt Wege um Gewalt vorzubeugen und Aus-Wege aus Konflikten zu finden. Wir werden an diesem Tag gemeinsam erarbeiten

- was Gewalt überhaupt ist
- wo sie anfängt
- wie wir ihr begegnen können.

Wir werden Reaktionsmöglichkeiten auf Gewalt in der Sprache spielerisch und mit unterschiedlichen Methoden ausprobieren.

Die hier erprobten methodischen Zugänge können nach dem Besuch der Fortbildung direkt in der Arbeit sowohl mit Kindern als auch mit Eltern eingesetzt werden. Eine Weitergabe an die Kollegen und Kolleginnen in der Einrichtung ist ebenfalls möglich und wünschenswert.

Referentin: Renate Schmitz-Gebel, M.A. freie Referentin und Autorin

Ich Du Wir - Ohne Gewalt - Renate Schmitz-Gebel

"Sprechen statt spucken, spielen statt schlucken, handeln statt gucken" - Frühe Gewaltprophylaxe in Kindereinrichtungen

Diese geschlossene Fortbildungsreihe zeigt auf, wie mit Hilfe von Bildern und Büchern frühe Gewaltprävention möglich werden kann. In vier zusammen gehörenden, halbtägigen Fortbildungen können Erzieher/innen unter Anleitung von Renate Schmitz-Gebel (MA, Literaturwissenschaftlerin, freie Referentin, Entwicklerin "Ich - Du -Wir - Ohne Gewalt") und Elke Schlösser (Fachbuch-Autorin) praktisch erleben, wie dieser Ansatz in der Zusammenarbeit mit Kindern und Eltern wirksam wird.

Teil 1:
Und wie soll die Geschichte enden? Aus-Wege aus der Gewalt

Teil 2:
Gewaltursachen und -entwicklung verstehen und ihnen mit praktischen Ansätzen aus der Kinderpsychologie begegnen

Teil 3:
Bilder wirken und zu Geschichten werden lassen
Einbindende Konzepte für die Zusammenarbeit mit Eltern
Im Rahmen des dritten Fortbildungstages wird dazu angeleitet, sich eine Projektidee zur Umsetzung mit den Kindern, den Eltern oder dem Team der Kindertageseinrichtung auszuwählen. Diese freiwillige, kleine Projektarbeit soll bis zum vierten Treffen umgesetzt und dokumentiert werden.

Teil 4:
Erfahrungen mit der praktischen gewaltpräventiven Arbeit in der Kindertageseinrichtung
Austausch und Reflektion

Referentinnen: Renate Schmitz-Gebel, Elke Schlösser

Ich Du Wir - Ohne Gewalt - Renate Schmitz-Gebel

Ein Praxiskonzept zur interkulturellen Gewaltprävention –
Besonders empfehlenswert als Tandemprojekt für weiterführende Schulen in Kooperation mit Grundschulen

Die Referentin dieser Fortbildung, Renate Schmitz-Gebel, vermittelt in dem praxisnahen Fortbildungskurs das von ihr entwickelte und vielfach erprobte Handlungskonzept für Schulen gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit Ich – Du – Wir – Ohne Gewalt ®. Es bezieht sich auf die vier Grundmodule:

Ich – Stärkung des Selbstwertgefühls
Du – Förderung der Kommunikation
Wir – Unterstützung von Kooperation
Ohne Gewalt – Entwicklung von gewaltfreier Konfliktbearbeitung

Es kann sowohl für Kinder im Grundschulalter als auch in der Arbeit mit Jugendlichen effektiv eingesetzt werden, um interkulturelles Miteinander zu fördern und damit Gewalt vorzubeugen.
Besonders effektiv hat sich die Projektdurchführung mit Jugendlichen ab der neunten Klasse erwiesen. Die Schüler/innen und Jugendlichen werden dabei als Ohne-Gewalt- Paten und Patinnen ausgebildet. Danach führen sie das Projekt in einer Gruppe mit einer Grundschulklasse durch. Die Jugendlichen erwerben dabei wichtige soziale Kompetenzen, die ihnen nach der Durchführung bescheinigt werden und ihnen den Einstieg in eine Ausbildung erleichtern helfen. Umsetzbar ist dieses Konzept in modifizierter Form auch in Einrichtungen der Jugend- und Sozialhilfe, in der Jugendarbeit und in der Arbeit mit jungen Migranten/innen.

Insbesondere Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte (Sekundarstufenbereich 1 und 2) werden durch dieses Fortbildungsangebot zur eigenständigen Durchführung des Projektes Ich – Du – Wir – Ohne Gewalt ® vor allem im Hinblick auf Jugendliche qualifiziert. Durch die Tandem-Möglichkeit sind darüber hinaus auch Kollegen/innen aus dem Primarbereich eingeladen, die Interesse an der Zusammenarbeit mit einer weiterführenden Schule haben. Besonders günstig ist es, wenn sich bereits vor der Fortbildung Tandems von Kollegen und Kolleginnen aus dem Primarbereich und Sekundarbereich zusammen finden, um die Fortbildung schon zur konkreten Vorbereitung nutzen zu können.

Ich Du Wir - Ohne Gewalt - Renate Schmitz-Gebel